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Stone and Death ist die Geschichte eines Mannes, der von einer apokalyptischen Katastrophe geschlagen wird.
Vernichtung von Steine: riesige, kleine, mittel.
Er wird geschlagen, begraben, versenkt.
Die Zeit bleibt stehen.

“Nach siebzigen Jahren bin ich lebendig, ich höre Klange, ich bin wieder bewusst meines Körpers, ich atme Staub, ich ernähre mich von meinem Blut. Ich erinnere und präge die Erinnerungen in einem Steinwelt ein. Ich fühle mich noch nützlich, ich aufnehme Seelen, ich bringe in Ordnung und sauber mache. Jeden Tag.“

VIII
Tropfen
der mir den Augen gräbst
und ich fühle dich bis auf die Lippen tropfen
Tag für Tag
ich kann das Echo meiner Gedanken
und die schwarzen Stimmen hören,
die über die Schläfe weiter rutschen
und brechen die Vasen
das Blut flieβet, aber in der Dämmerung oft blockiert
vom Frost
vom Donner
vom Bauch, der völlig aufgeschlagen wird
von der Erinnerung eines Lichtes, das verlassen aufgelöst wird

XXII
ich erzeuge Daumen kalte Abdrücke zu erzeugen
über geschärfte Granite in einer Reihe aufgestellt wie transparente Schwerte
die Verankerungen sprangen und ich wiederfand den Sturm treibend
das groβe Leben
von Wirbel, Wind, Rauschen und Donner
das groβe Leben
ich bekam Empfehlungen nur von schwachen und verworfenen Schatten
nur viele Wurmen zu erzeugen
die wahrnehmbaren Kräfte stoβten
die Welt von den Wurmen erschüttert wird

VI
begraben
mit den Ringen, die die Finger vernichten
und der Atem ist nur Teer und Staub
wie alle Tagen, die das Leben vernichten
und der Herz ist nur Teer und Staub,
der dir langsam die Augen bedeckt
Staub
der dir langsam den Geist öffnet
Staub, der eine Wolke wird
weiβe am Tag
schwarze beim Untergang
wie jeden Tag

II
das Klopfen der Schläfe
ich fühle mich wie im Sterben
das Leid erstickt mich

das Klopfen der Schläfe
ich fühle mich wie im Sterben
das Leid erstickt mich

das Klopfen der Schläfe
ich fühle mich wie im Sterben
das Leid erstickt mich

X
ich schüttelte meine weiche Pupille
beim Hören sie zu klopfen
anzusehen
zu hassen
den Abzug
den Rückstoβ drücken
Loch
Aufspaltung
Öffnung
rotes
Blut
niemand wird vermissen
die Lebewesen töten
Tod
Tod=Stein

XII
Herzstückchen
süβe Nacht von Erinnerungen
die Wölfe kommen gerade herunter
ich höre sie ankommen
die Schnee pausenlos verfolgt den Ritt des Fastens
sie rollen ins Tal
ich fühle noch die Wärme des süβen Herzes
und Schwarz von Erinnerungen
Tanz-Finsternis ins Tal
die Wölfe warten die Beute
Herzstückchen

III
November 2086.
heute steckst du mir den Schwert ins Gesicht
heute betrachtest du mich mit Verachtung
du zitterst und siehst meine lange Haare
du schüttelst und berührst meine Brust
du
der schon seit Jahren vergessen bist
du
der allein und böse und gewünscht schliefst
das Land hat dir den Herz begraben
du
der die Lächeln gebrannt hast
der Stein hat dir die Lippen gemeiβelt
jetzt du siehst mich wieder
jetzt du erkennst mich
jetzt du beurteilst mich
jetzt du bindest mich und du verwendest mich
Kraft, Klang und Bewegung zu erzeugen
hinfälliger feig

XVI
und noch
gleiten mir von den Händen
fettige und eisige
die nackte Körper mit den unendlichen Augen und unendlich geöffnete
jemand scheint zu schreien wollen und ich wende ihn
ruhig, das Genick schweigt
ruhig, der Rücken ist gebeugt
und noch
zehn, zwanzig, dreiβig
weiβe und stumme und nackte
der flüssige Teer wird euch bald für Gerechtigkeit wieder bedecken
meine tägliche Reinigungsarbeit

V
Stein und Tod
Steine und Tode
der Stein ist Tod
Flüstern, Blasen und Boom
Dunkel mit Staubgeschmack
Dunkel mit Blutgeschmack
Dunkel mit Pestgestankgeschmack
und dann der Frost.

Streicheln, Höflichkeiten, Blicken, Keuchen, Orgasmus
lieben, verehren, helfen
laufen, drehen
sich überlassen
und dann der Frost.

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